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Die Wandmalerei

Im Untergeschoss des Museums wurden 1985 bei Umbaumaßnahmen in einem Raum, der einst als Kapelle diente, durch Zufall mittelalterliche Wandmalereien entdeckt.

Durch vorsichtige Freilegung, Festigung und Restaurierung sind jetzt vier Bilddarstellungen zwischen reicher Rankenornamentik und eingefügten Engelsköpfen erkennbar: im Eingangsjoch die Taufe Christi im Jordan, in der Mitte, einander gegenüberstehend (nur fragmentarisch) die Entkleidung Christi vor der Geißelung und die um den Rock Christi streitenden Kriegsknechte, ganz im Osten die „Maiestas Domini“ genannte Darstellung Christi in der Mandorla.

Diese Malereien überziehen Gewölbe und Nordwand des gesamten Raumes und sind damit die umfangreichsten erhaltenen mittelalterlichen Wandmalereien Bremens.
Sie entstanden wahrscheinlich kurz vor der Altarweihe dieser einstigen Kapelle im Jahre 1414.

Ein Künstlername konnte bisher nicht damit in Verbindung gebracht werden.

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